Besuchs- und Umgangsrecht der leiblichen Eltern

Die leiblichen Eltern spielen für die Kinder auch nach der Vermittlung in eine Pflegefamilie  weiterhin eine große Rolle, die Pflegekinder wachsen innerhalb einer zweiten Familie auf. Das Kind soll, abhängig von dem Lebensalter und seinem Entwicklungsstand erfahren, dass es zwei Familien hat. Dies ist aus psychologischen und rechtlichen Gründen notwendig.

Wenn es der Entwicklung des Kindes nicht schadet werden daher regelmäßige Umgangskontakte mit den leiblichen Eltern und eventuell anderen Verwandten erfolgen. 
Die Besuchskontakte werden immer in Absprache mit dem zuständigen Pflegekinderdienst gestaltet und vereinbart.

Wenn das Kind in die Pflegefamilie kommt, sind nicht immer alle seine Verhaltensweisen, Angewohnheiten, Lebenssituationen und wichtigen Ereignisse bekannt. Erfahrungsberichte von Herkunftseltern können dann eventuell neue Sichtweisen eröffnen und gezeigte Verhaltensmuster nachvollziehbar machen.
Die Besuchskontakte zur Herkunftsfamilie bei Dauerpflegeverhältnissen sind in der Regel einmal im Monat.

In der Anfangsphase finden diese Besuchstermine in den Räumlichkeiten des Pflegekinderdienstes statt und werden von einem/r Mitarbeiter/in begleitet. Verlaufen die Kontakte positiv, können sie zwischen Pflegeeltern und leiblichen Eltern, innerhalb eines vorher besprochenen Rahmens, frei vereinbart werden.
Für interessierte Koblenzerinnen und Koblenzer stehen wir für persönliche Beratung zur Verfügung:

0261/129 2303

0261/129 2315